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Das Gerechte Chaos: Als private Kriege das einzige Mittel der Justiz waren

Das Gerechte Chaos: Als private Kriege das einzige Mittel der Justiz waren in Grande Prairie, AB

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"Das Gerechte Chaos – Als private Kriege das einzige Mittel der Justiz waren" wirft einen faszinierenden Blick auf das mittelalterliche "Fehdewesen". Wir neigen dazu, diese Epoche als gesetzlose Zeit des "Faustrechts" zu betrachten, in der jeder gegen jeden kämpfte. Doch dieses Buch enthüllt, dass die Fehde kein wildes Gemetzel war, sondern ein streng reguliertes juristisches Instrument. Wenn Gerichte versagten, war der private Kriegzug der legitime Weg eines Ritters, sein Recht einzufordern. Der Historiker Lukas Mahler analysiert die absurden und brutalen Regeln dieses Systems. Ein Fehdebrief musste korrekt angekündigt werden, bestimmte Tage waren tabu, und es gab genaue Vorschriften, wie viel Zerstörung erlaubt war, um die Ehre wiederherzustellen, ohne als Verbrecher zu gelten. Das Buch schildert den Alltag einer Gesellschaft, in der das Niederbrennen eines Dorfes keine Straftat, sondern eine "Vollstreckung" war. "Das Gerechte Chaos" zeigt, wie mühsam der Weg zum staatlichen Gewaltmonopol war. Es erklärt, warum der "Ewige Landfrieden" von 1495 eine der größten zivilisatorischen Errungenschaften darstellt, indem er den Bürger zwang, den Richter statt das Schwert anzurufen. Es ist eine Studie über Ehre, Gewalt und die langsame Geburt des Rechtsstaates.
"Das Gerechte Chaos – Als private Kriege das einzige Mittel der Justiz waren" wirft einen faszinierenden Blick auf das mittelalterliche "Fehdewesen". Wir neigen dazu, diese Epoche als gesetzlose Zeit des "Faustrechts" zu betrachten, in der jeder gegen jeden kämpfte. Doch dieses Buch enthüllt, dass die Fehde kein wildes Gemetzel war, sondern ein streng reguliertes juristisches Instrument. Wenn Gerichte versagten, war der private Kriegzug der legitime Weg eines Ritters, sein Recht einzufordern. Der Historiker Lukas Mahler analysiert die absurden und brutalen Regeln dieses Systems. Ein Fehdebrief musste korrekt angekündigt werden, bestimmte Tage waren tabu, und es gab genaue Vorschriften, wie viel Zerstörung erlaubt war, um die Ehre wiederherzustellen, ohne als Verbrecher zu gelten. Das Buch schildert den Alltag einer Gesellschaft, in der das Niederbrennen eines Dorfes keine Straftat, sondern eine "Vollstreckung" war. "Das Gerechte Chaos" zeigt, wie mühsam der Weg zum staatlichen Gewaltmonopol war. Es erklärt, warum der "Ewige Landfrieden" von 1495 eine der größten zivilisatorischen Errungenschaften darstellt, indem er den Bürger zwang, den Richter statt das Schwert anzurufen. Es ist eine Studie über Ehre, Gewalt und die langsame Geburt des Rechtsstaates.

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